Unser Team

Hier möchten wir Ihnen Mitglieder unseres „1607. ensemble für alte & neue musik“ vorstellen, aber auch einige von den wunderbaren und zahlreichen Menschen, ohne die es unmöglich wäre, unsere Projekte zu realisieren.

Team 

"early music bird. alte neue musik"

Wolfgang Mitterer

Komposition & Electronics

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Lienz, Osttirol, geboren und studierte in Graz, Wien und Stockholm Orgel, Komposition und Elektroakustik. Nach einem Stipendienaufenthalt in Rom 1988 spielte er in Bands wie Hirn mit Ei, Call Boys Inc., Pat Brothers, Dirty Tones und Matador sowie u. a. mit Linda Sharrock, Gunter Schneider, Wolfgang Reisinger, Klaus Dickbauer, Hōzan Yamamoto, Tscho Theissing und Tom Cora.
Wolfgang Mitterer zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs und hat sich als Spezialist für elektroakustische Musik etabliert. Seine Arbeit oszilliert zwischen Komposition und offener Form. Neben Musik für Orgel und Orchester, einem Klavierkonzert und der 2003 bei den Wiener Festwochen uraufgeführten Oper Massacre produziert er Soundinstallationen und war an gemeinschaftlichen Improvisationen mit diversen Gruppen beteiligt. Er tritt regelmäßig als Solist und in Ensembles bei internationalen Festivals auf.
Mitterers Œuvre umfasst Auftragswerke – u. a. für den steirischen herbst, Wien Modern, das Klangforum Wien (coloured noise, brachialsinfonie für 23 musiker und electronics, 2005), die Klangspuren Schwaz, das Wiener Konzerthaus, den ORF, den WDR und die SRG –, Musikaufträge für Theaterproduktionen, etwa für Sven-Eric Bechtolfs Richard II. (2009) am Thalia Theater Hamburg und Andrea Breths Inszenierungen von Bernard-Marie Koltès’ Quai West (2010) und Shakespeares Hamlet (2013) am Wiener Burgtheater.
2005 wurde Crushrooms (Libretto: Albert Ostermaier) am Theater Basel uraufgeführt, 2016 die Oper Marta (Libretto: Gerhild Steinbuch) an der Opéra de Lille. 2019 hatte der österreichische Spielfilm Die Kinder der Toten nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek und mit Mitterers Filmmusik im Rahmen der Berlinale Premiere und wurde mit einem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet.
Für sein Wirken als Musiker und Komponist erhielt Wolfgang Mitterer zahlreiche Preise, u. a. den Prix Ars Electronica, den Max-Brand-Preis, den Prix Futura Berlin, den Emil-Berlanda-Preis, den Preis der Stadt Wien für Musik, den Österreichischen Kunstpreis für Musik (2014) und den Österreichischen Filmpreis für die „Beste Musik“ für Untitled (Regie: Michael Glawogger/Monika Willis, 2018).
2018 war Mitterer für die Kompositionen und musikalische Leitung des “Jedermann” verantwortlich.
Als Lehrbeauftragter war Wolfgang Mitterer u. a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik tätig; zudem ist er Aufsichtsratsmitglied der austro mechana.

Luca Pianca

Laute

Der in Lugano geborene Luca Pianca hat bei Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum in Salzburg studiert und ist einer der gesuchtesten Musiker auf dem Gebiet der Interpretation auf Originalinstrumenten.
Seine Konzerttätigkeit führte Luca Pianca in weltweit renommierte Häuser wie die Carnegie Hall in New York, die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus und den Wiener Musikverein. Auf Einladung von Veran- staltern wie dem Opernhaus Zürich, den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival und dem Theater an der Wien trat er mit angesehen Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle oder dem Rockstar Sting auf.
Luca Pianca steht regelmäßig als Instrumentalpartner von Sängerinnen und Sängern wie Marie-Claude Chap- puis, Eva Mei, Christoph Prégardien, Cecilia Bartoli und Georg Nigl sowie im Duo mit dem Gambisten Vittorio Ghielmi und mit der Harfenistin Margret Köll auf der Bühne.
Ferner ist er einer der Mitbegründer des Mailänder Ensembles „Il Giardino Armonico“.
Seine Diskographie umfasst neben den vielen Einspielungen, auf denen er als Mitglied von Il Giardino Armonico zu hören ist, u. a. eine Gesamtaufnahme der Lautenwerke von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi. Seit 2008 leitet er den Gesamtzyklus der Bach-Kantaten im Wiener Konzerthaus, bisher wurden schon mehr als 100 Kantaten sowie das „Weihnachtsoratorium“ und die „Johannes-Passion“ aufgeführt. 2018 hat Luca Pianca hat den Schweizer Musikpreis gewonnen.

Maria Weiss

Mezzosopran & Künstlerische Leitung

Ihre Liebe zu Gesang und Alter Musik entdeckte die Mezzosopranistin bereits als Teenager. Zu ihren Ausbil- dungsstätten zählen u.a. das Staatliche Konservatorium in Florenz, die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und das Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York (Schauspiel). Heute singt sie mit Klangkörpern wie dem L’Orfeo Barockorchester, dem Ensemble Claudiana, dem Bach Consort Wien, spanische Literatur des Barock mit A Corte Musical oder Zeitgenössisches mit dem Klangforum Wien und hat sich mit ihrem, in den Kritiken als „schönen“, „klar timbrierten und makellos geführten“, „leichtfüßig“ schwebenden Mezzosopran „mit orgelnder Tiefe“ als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Repertoireschwerpunkte der 5 Sprachen sprechenden Sängerin sind Alte und Zeitgenössische Musik, Bach, Mozart bis hin zu Offenbach, im Besonderen Erstaufführungen (vergessener) Werke. Die Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, Philippe Arlaud, Sigrid T’Hooft und musikalischen Partnern wie Michi Gaigg, Rubén Dubrovsky, Wolfgang Mitterer, Stefan Asbury, Domingo Hindoyan prägen ihren künstlerischen Weg. Sängerische Stationen sind u.a. Wiener Festwochen, Opernhaus Graz, Theater an der Rott (Dtl.), Konzerthaus Wien, trigonale, Bregenzer Festspielhaus oder Teatru Manoel (Malta). Im Juni 2019 gab die Mezzosopranistin ihr Debüt bei den Händel-Festspielen Halle mit der Oper „Atalanta“ in der Rolle der Irene.

Zsofia Breda

Barockvioline

Zsofia Breda wurde in 1998 geboren, und hat ihre Musikausbildung in Gödöllő (Ungarn) begonnen. Sie hat einen Abschluss vom Bartók Béla Konservatorium Budapest in der Klasse von Erika Petőfi. Alte Musik war immer etwas besonderes für sie und 2016 begann sie, sich bei Monika Toth und Soma Dinyes an der Miszla Baroque Academy damit näher zu beschäftigen. Seit 2018 studiert sie Barockvioline bei Ulrike Engel an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Zsofia ist Mitglied im Miszla Barockorchester, Bacchus Consort, und dem Bach Consort Budapest. Regelmässig tritt sie mit verschiedenen Besetzungen europaweit auf. Ausserdem besuchte sie Meisterkurse bei Monika Toth, Enrico Onofri, Soma Dinyes, Balazs Mate, Dirk Börner, Rachel Podger, Davide Monti und Veronika Skuplik.

Hanne Eisenhut

Barockviola

Geboren/aufgewachsen in Stuttgart. Violinstudium in Aachen/Köln und Klagenfurt bei Prof. P. Rosemberg und Prof. H. Fister, Barockvioline bei Mag. Th. Fheodoroff, Meisterkurse bei Y. Kless, Igor Ozim, Andreas Pilger, John Holloway, Rachel Podger u.a. Staatliche Lehrbefähigung 1999, Künstler. Diplom 2001, jeweils mit Auszeichnung. Lehrerin für Violine/Viola an der Musikschule Klagenfurt, rege musikalische Tätigkeit im In-und Ausland mit dem Barock Ensemble Arco-Baleno und dem Ensemble für alte Musik “La Follietta” (Auftritte im Rahmen der Musikwochen Millstatt, Trigonale, Inns- brucker Festwochen für Alte Musik u.a.).

Monika Toth

Barockvioline

Im Jahr 1997 erwarb sie ihr Diplom in Instrumentalpädagogik Violine Cum Laude am Konservatorium der Hochschule 1 für Musik Franz Liszt in Ungarn. 2000 gewann sie den 2. Platz beim Internationalen Wettbewerb für Kammermusik Premio Bonporti Rovereto und 2001 den 3. Platz beim Magdeburger Telemann-Wettbewerb.
Den Master im Fach Barockvioline erlangte sie 2007 als Studentin von Enrico Onofri am Konservatorium Vincenzo Bellini in Palermo.
Eine rege Konzerttätigkeit verbindet Monika mit führen- den Barock- ensembles und Kammermusikformationen wie I Barocchisti, L’Eclisse, Zefiro, Europa Galante, Il Giardino Armonico, Dolce e Tempesta, Brixia Musicalis, Barucco Wien, Capella Leopoldina Graz, Neue Hofkapelle Graz sowie Musica Perduta. Sie ist Dozentin für Barockvioline und Kammer- musik bei Sommerakademien in Miszla (Ungarn) und Neapel.

Anne Suse Enßle

Flöte

Anne-Suse Enßle studierte Blockflöte am Mozarteum Salzburg bei Prof. Dorothee Oberlinger und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Carsten Eckert. Nach den bisherigen Stationen der Unterrichtstätigkeit in diesem Fach (u.a. als Ausbildungsassistentin in der Blockflötenklasse von Prof. Carsten Eckert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in den Jahren 2015-2019 und einer Vertretungsprofessur am Kärntner Landeskonservatorium im Sommerse- mester 2019) unterrichtet sie seit Januar 2020 als Blockflötenprofessorin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. In ihrer künstlerischen Laufbahn widmet sie sich als Solistin und Mitglied verschiedener Ensembles der Interpretation alter und neuer Musik. Besondere Schwerpunkte bilden hierbei die Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten, die Entwicklung neuer Konzertformate, die Arbeit für junges Publikum, spartenübergreifende Projekte sowie Kammermusik auf höchstem Niveau. www.blockfloetistin.com

Igor Bobovich

Barockcello

IGOR BOBOVIC
war Solocellist im Orchester «MusicAeterna», hat bei «Concerto Köln», «La poeme harmonique», «Ensemble 1700» mitgewirkt. Er gibt regelmäßig Konzerte in Europa und Russland, unterrichtet am Moskauer Konservatorium, leitet ds Ensemble «Moskauer Kammermusik-Akademie», ist ein festes Mitglied des Ensembles «La voce strumentale» welches regelmäßig mit MusikerInnen wie Andrea Marcon oder Julia Lezhneva zusammenarbeitet.
Igor Bobovich wurde 1976 in Weißrussland geboren und erhielt im Alter von sechs Jahren ersten Cellounterricht. Von 1990-1993 besuchte er die Spezialschule für hochbegabte Kinder in Kharkov, bevor er sein Studium am staatlichen «P.I.Tschaikowski» -Konservatorium in Moskau aufnahm, welches er 1999 erfolgreich abschloss.
Von 1999-2005 studierte er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover die Studiengänge: Künstlerische Ausbildung, Kam- mermusik, Orchestersololiteratur, Soloklassen.
Igor Bobovich hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei inter- nationalen Wettbewerben gewonnen, u.a. beim Internationalen «J.S. Bach»-Wettbewerb in Leipzig, beim Internationalen «Maria Canals» Wettbewerb in Barcelona, beim Internationalen Kammermusikwettbe- werb in Caltanissetta u.v.a.

Annemarie Podesser

Flöte

Ihr musikalisches Leben begann, als sie die Blockflöte ihrer Schwester in die Hände bekam. Einige Jahre später studierte sie IGP/Blockflöte am Kärntner Landeskonservatorium, Konzertfach Blockflöte an der Züricher Hochschule der Künste, und Traversflöte in Lyon/Frankreich und an der MUK Wien. Sie konzertiert als Solistin und Kammermusikerin mit verschiedenen En- sembles und Orchestern in ganz Europa und ist seit 2015 erste Flötistin des Barockorchesters Capella Leopoldina. Sie konzertierte ua. mit den Wiener Symphonikern, mit dem Orchester Camerata Athen, als Solistin in der Neuen Oper Athen, am Theater an der Wien, im königlichen Palast Stockholm, im Radio Kulturhaus Wien, beim Barockfestival St. Pölten, dem internationalen Barockfestival Bodrum/Türkei, im Konzerthaus Wien, uvm. Radioaufnahmen und Cd Produktionen von Radio Ö1 und Filmmusi- kaufnahmen gehören ebenso zu Ihren Tätigkeiten wie die langjährige Lehrtätigkeit. Neben der Alten Musik beschäftigt sich Annemarie Podesser intensiv mit der Interpretation Zeitgenössischer Musik.
Seit Mai 2018 ist Annemarie Podesser als Professorin für Blockflöte und Alte Musik am Kärntner Landeskonservatorium tätig.

N.N.

Cembalo

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Horn

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N.N.

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Christian Moritz-Bauer

Werktexte | Musikwissenschaft

wohnhaft im Salzkammergut, wurde in Stuttgart geboren wo er eine musi- kalische wie sängerische Ausbildung zunächst bei den Stuttgarter Hymnus- Chorknaben und später beim Knabenchor collegium iuvenum erhielt. Er studierte Musikwissenschaft, Englische Philologie und Europäische Kunstgeschichte an den Universitäten Wien, Heidelberg, Exeter (GB) und Salzburg. Christian Moritz-Bauer wirkt in den Bereichen Dramat- urgie, Musikjournalismus und Kulturmanagement. 2014 wurde er zum wissenschaftlichen Berater der Joseph Haydn Stiftung Basel ernannt. Im Herbst 2015 begann er mit einem Dissertationsprojekt zur Erforschung der vielfältigen Beziehung zwischen Haydns sinfonischem Schaffen und der Theaterpraxis seiner Zeit.

Alexander Moore

Werktexte | Musikwissenschaft

Alexander Moore wuchs in Wien auf und studierte nach der Matura Musikwis- senschaft, später wechselte er an die Musikuniversität ins Hauptfach klassis- che Gitarre und Klavier. 1998 war er Mitgründer des Senders Radio Klassik Stephansdom und dort in Folge als Musikredakteur und Moderator tätig.
Ab 2001 leitete er das Pressebüro des Opernhauses Graz und des Grazer Kinder- und Jugendtheaters «Next Lib- erty». Nach dem Studienabschluss 2006 und einer Kulturmanagement-Ausbildung am Institut für Kulturkonzepte folgte eine erste Theaterregie am Playhouse Derry in Nordirland. Danach arbeitete er am Brucknerhaus Linz und leitete dort unter anderem die Produktion der visualisierten Klangwolke «Six Tales of Time».
Von 2007 bis 2014 war Alexander Moore als Dramaturg für das Tonkünstler-Orchester und das Grafenegg Festi- val tätig. Er moderierte in dieser Funktion Konzerte, Einführungs- und Publikumsgespräche sowie die Sendung «Tonkünstler» auf Radio Niederösterreich. Weiters verfasste er zahlreiche Programmheftbeiträge, Magazinartikel, Texte für CD-Booklets und das Kapitel über das Musikleben im Bildband «Grafenegg. Klang trifft Kulisse», erschienen 2013 im Residenz Verlag.
Seit 2014: Managing Director von MusiConsulting
Geschäftsführung, Projektmanagement, Redaktion, Layout, Texte und Moderation u.a. für die Bamberger Symphoniker, Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kammermusikfestival Allegro Vivo, Festspielhaus St. Pölten, Wien Modern, Festival «Musik im Riesen», DaCapo Klassik, CD-Produktionen.

Georg Burdicek

Tonmeister, Aufnahmeleitung, Mastering

Der gebürtige Wiener Georg Burdicek ist der Gründer von tonzau- ber. Der Tonmeister kann bereits auf umfangreiche Referenzen zurückblicken, u.a. mit namhaften Künstlern wie Nicolaus Har- noncourt, Milan Horvat, Dmitri Sitkovetzky, Ildikò Raimondi, Elina Garancia, Joe Zawinul, Holger Groh und vielen anderen. Georg Burdicek ist Redakteur für das österreichische Fachmaga- zin Media Biz.

REFERENZEN Ensembles
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Wiener Symphoniker
Grazer Symphonisches Orchester Filharmonia Wroclawska Europasymphony
Imperialorchester Wien Concentus Musicus Wiener Bachsolisten Freitagsakademie
Casal Quartett
Ensemble Daniel Hisi
Ensemble Singleè
Sarasate Quartett
Boszodi Quartett
Klangforum Wien
Kirchenmusik St. Augustin
Chor des innermongolischen Rundfunks Chor der China National Petroleum Corp. Zisterzienser Stift Heiligenkreuz Polizeimusik Wien
Changing Tunes
Original Wiener Salonensemble
...uvm
Künstler
Dmitry Sitkovetsky Joe Zawinul
Paul Gulda Clemens Hagen Johan Botha
Elina Garanca Ildikò Raimondi Michael Heim Florian Bösch Holger Groh Kolja Lessing Yang Jiang Harald Hörth Gülsin Onay Max Müller Volker Nemmer Ulrike Anton Volker Ahmels Friederike Haufe Lukas Rath
James Rapport Zhi Gang Shah ...uvm
Dirigenten
Zubin Mehta Nicolaus Harnoncourt Milan Horvat
Max Pommer
Heinz Wallberg
Carel Mark Chichon Herbert Klinger Aleksandar Markovic Jacek Kaspszyk
Israel Yinon
Georg Mark
Roland Seifferth Wolfgang Gröhs Johannes Wildner Nazanin Aghakhani Pang Ka Pang Wolfgang Garbiel Ernst Wedam
Azis Sadikovic
...uvm
Film / TV - Ton
Thinking Horse, DVD, 2010
Soul Song Concert, DVD, 2009
Last Urban Desperado, Kurzfilm, 2009
Der goldene Hahn 2009, DVD, 2009
Der goldene Hahn 2008, DVD, 2008 Eurovision / EBU Young Musicians 2008, 2008 Feierabend Fronleichnam, 2007
Joe Zawinuls Erdzeit, Dokumentation, 2007 Der Goldene Hahn, DVD, 2007
Der Biodieselfilm, Industriefilm, 2007 Eurovision / EBU Young Musicians, 2006 Friedrich Cerha, Dokumentation, 2006
Apple Austria, Image Film, 2006
Wien Westbahnhof, Dokumentation, 2005 Wolfgang Wer? Dokumentation, 2005
20 Jahre Styriarte, Dokumentation, 2005 Jacqueline, Kurzfilm, 2005

Marko Deisinger

Werktexte Welt Ersteinspielungen Alter Musik | Musikwissenschaft

Nach seiner Matura am heutigen Ingeborg-Bachmann-Gymnasium studierte Marko Deisinger (*1971) an der Universität Klagenfurt Geschichte. Seine 2001 vorgelegte Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Zweiten Wiener Schule. Von 1995 bis 1999 erhielt er Unterricht am Kärntner Landeskonservatorium (Jazz- und klassisches Schlagwerk). Sein starkes Interesse an Musikgeschichte führte ihn 1999 an die Universität Wien, wo er Musikwissenschaft studierte. 2004 promovierte er mit einer Arbeit über den Wiener Hofkapellmeister Giuseppe Tricarico (1623–1697) und absolvierte während seines Dok- toratsstudiums den Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Nach dem Doktorat erhielt Deisinger zwei Forschungsstipendien des Bundesministeriums für Bildung, Wis- senschaft und Kultur am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Seine zwischen 2005 und 2007 in Italien durchgeführten Studien knüpften an die Dissertation an und leisteten einen Beitrag zur Erforschung der musikkulturellen Beziehungen zwischen Italien und der Kaiserstadt Wien im Barock. Von 2007 bis 2010 war Deisinger wissenschaftlicher Mitarbeiter des von Univ.-Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1918–1925: kommentierte Edition” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Daran anschließend folgte bis Ende 2013 seine Mitarbeit am Forschungsprojekt „Heinrich Schenker as Theorist, Teacher and Correspondent, 1925–1930”, das unter der Leitung von Prof. Dr. William Drabkin stand und seinen Sitz an der University of Southampton in England hatte. Von 2014 bis 2017 war Deisinger im Projekt „Heinrich Schenker, Tagebücher 1912–1914 und 1931–1935: kommentierte Edition” an der Wiener Musikuniversität involviert. Seit 2019 ist er dort Leiter des Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1915–1919: kommentierte Edition“.
Alle vier Projekte entstanden in Kooperation mit dem von Prof. em. Dr. Ian Bent koordinierten internationalen Editionsprojekt „Schenker Documents Online“ (SDO), im Rahmen dessen die von Deisinger transkribierten und kommentierten Tagebücher Schenkers 1912–1935 erscheinen (www.schenkerdocumentsonline.org). Deisinger war von 2010 bis 2016 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstel- lende Kunst Wien und ist seit 2013 Dozent an den Wiener Volkshochschulen, wo er musikhistorische Vorträge hält und Kurse für Musiktheorie leitete. Eine rege wissenschaftliche Vortragstätigkeit führte ihn in mehrere österreichische Städte sowie nach Bozen, Middelburg, Detmold, Freiburg im Breisgau, Rom, Gallipoli, London, Nashville und New York. Deisinger ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte der Musik im Barock.

James Pearson

Musikalische Beratung & Coaching

Professor James E. Pearson wurde in Minneapolis (U.S.A.)geboren. Studium an der Columbia University, New York, sowie an der Royal College of Music (London) und London Opera Centre. Seit 1974 an verschiedene Opernhäuser als Solorepetitor tätig, darunter Frankfurt am Main, Theatre de la Monnaie (Brüssel) und, seit 1993, Wiener Staatsoper. Parallel dazu Tätigkeit als Liedbegleiter mit mehreren Konzerte in In- und Ausland. Im März 2015 wurde James E. Pearson von der Österreichischen Regierung mit dem Titel Professor ausgezeichnet.

Doris Weberberger

Werktexte Neue Musik | Musikwissenschaft

Doris Weberberger absolvierte das Studium der Musikwissenschaft in Wien, wo ihr Interesse für Neue Musik geweckt wurde. Währenddessen begann sie ihre Tätigkeit als freie Musikpublizistin für klassische und Neue Musik und schreibt seit dem u. a. für das Wiener Konzerthaus, das Festival Grafenegg und die neue musikzeitung. Weitere berufliche Er- fahrungen sammelte sie im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie als Regieassistentin und als Redakteurin der Österreichischen Musikzeitschrift.

Jeannette Mokosch

Kalligraphie & Logo

Jeannette Mokosch ist Kalligrafiekünstlerin mit einer Leidenschaft für Poesie und mutmachende Worte. Sie gibt Kalligrafie-Kurse in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz und arbeitet darüber hinaus als Grafikerin. Mit ihrer Familie lebt sie in der Lüneburger Heide.

Glenys Linos

Musikalische Beratung & Vocal Coach

Glenys Linos, Tochter eines Engländers und einer Griechin, wurde als Glenys Birch in Kairo geboren. Sie wuchs in Großbritannien auf, wo sie auch die Schule besuchte. Linos absolvierte ein Musikstudium am Konservatorium von Athen; zunächst lernte sie Querflöte, wechselte jedoch dann zum Gesang. Gesangsunterricht erhielt sie von der berühmten Opernsängerin Elvira de Hidalgo in Mailand; später ließ sie sich stimmtechnisch von Dennis Hall in Bern beraten. Bis 1974 trat sie unter dem Namen Glenys Loulis auf. Linos sang zunächst in Deutschland. Sie hatte Festengagements am Stadttheater Mainz (1968–1969), am Stadttheater Ulm (1969–1973) und am Staatstheater Wiesbaden (1973–1977). Seit 1977 trat Linos regelmäßig am Opernhaus Zürich auf. Bis 1982 war sie dort festes Ensemblemitglied; danach war sie mit einem festen Gastvertrag weiterhin an das Haus gebunden.

In Zürich sang sie unter anderem die Messagera in L’Orfeo (1978; Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle), die Gräfin Geschwitz in Lulu (1979; in der Schweizer Erstaufführung der von Friedrich Cerha ergänzten Fassung, Regie: Götz Friedrich), die Charlotte in Werther[1] (1979, gemeinsam mit Peter Dvorsky), die Brangäne[2] in Tristan und Isolde (1980, Premiere: Juni 1980 im Rahmen der Internationalen Juni-Festwochen), die Giulietta in Hoffmanns Erzählungen (Premiere: September 1980, Regie: Hans Neugebauer, mit Alfredo Kraus als Partner) und die Titelrolle in Penthesilea (1984/1985). Die Gräfin Geschwitz sang sie „mit sattem Mezzosopran“ auch in der Zürcher Lulu-Wiederaufnahme in der Spielzeit 1980/81 (ab Mai 1981).[3] Im April 1981 war sie am Opernhaus Zürich die „stimmschöne“ Brangäne in Wagners Musikdrama Tristan und Isolde, als Partnerin von Janis Martin, die in dieser Vorstellung ihr Rollendebüt als Isolde gab.[4]

In Zürich trat sie in mehreren Spielzeiten auch als Bizets „Carmen“ auf (in Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung). Diese Partie sang sie im Verlaufe ihrer Karriere über 200 Mal an verschiedenen Bühnen, darunter auch an der Opéra de Paris in einer Aufführungsserie im Palais des Sports, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, in Bern, Cardiff sowie an weiteren französischen Häusern wie Toulouse (unter Michel Plasson), Nancy (unter Marc Soustrot), Orléans und mit dem Ensemble der Pariser Oper (unter Pierre Dervaux, mit Guy Chauvet als José) in einer speziellen Aufführung in der Stierkampfarena von Bayonne.

1971 trat sie bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Schwertleite in der Oper Die Walküre auf. 1978 sang sie bei den Münchner Opernfestspielen die Amme in der Oper Die Frau ohne Schatten.[5] 1979 gastierte sie am Staatstheater Wiesbaden als Adriano in Richard Wagners Frühwerk Rienzi.[6] In der Spielzeit 1981/82 trat sie am Stadttheater Bern als Santuzza in einer Neuinszenierung von Cavalleria rusticana auf. 1982 trat sie beim Maggio Musicale Fiorentino in Ken Russells Inszenierung von Strawinskys Rake's Progress auf; im Dezember desselben Jahres sang sie in zwei konzertanten Aufführungen im Casino-Saal Bern „mit beachtlichem Stimmpotential“ die Brangäne in Wagners Musikdrama Tristan und Isolde.[7] Von 1984 bis 1986 sang sie bei den Salzburger Festspielen die Mutterrolle der Storge in einer szenischen Umsetzung des Oratoriums Jephtha.[8] 1985 trat sie an der Opéra National de Paris als Laura in der Oper Der steinerne Gast von Alexander Sergejewitsch Dargomyschski auf.[9] 1986 übernahm sie an der Mailänder Scala mit großem Erfolg die Geneviève in der Oper Pelléas et Mélisande.[10] Von diesen Aufführungen unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado existiert auch ein Live-Mitschnitt, der später auf CD veröffentlicht wurde.[11] In der Spielzeit 1987/88 gastierte sie am Theater Basel als Mrs. Quickly in Falstaff. In der Spielzeit 1988/89 übernahm sie am Opernhaus Zürich die Rolle der Auntie in einer Neuinszenierung der Oper Peter Grimes; diese Rolle sang sie auch in der Wiederaufnahme in der Spielzeit 1989/90 (ab September 1989).

Sie trat auch an der Royal Opera Covent Garden in London (Februar 1981 als Gräfin Geschwitz in Lulu), am Opernhaus von Monte Carlo (1981 als Annina in Der Rosenkavalier, 1984 als Charlotte), an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich (1982/83), am Opernhaus von Nizza (1984 als Preziosilla in Die Macht des Schicksals), an der Vlaamse Opera in Gent und Antwerpen (1984 als Santuzza in Cavalleria rusticana), in Lausanne (1986 als Zauberin in Dido and Aeneas), an der Oper Rom (November 1986 als Irmengarda in der Spontini-Oper Agnese di Hohenstaufen), am Teatro Comunale in Bologna (1987 als Clairon in Capriccio) und am Teatro Nuovo in Spoleto (1989 als Klytämnestra in Elektra).[12]

In der Spielzeit 1990/91 sang sie, „voluminös auftrumpfend“, am Opernhaus Frankfurt die Rolle der Witwe Leokadja Begbick in einer Neuinszenierung von Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.[13] 1992 nahm sie in dieser Rolle auch ihren Abschied von der Opernbühne.

Linos trat als Konzertsängerin mit einem breitgefächerten Repertoire hervor, das von der Barockmusik bis zu Gustav Mahler (Das Lied von der Erde) reichte und die zeitgenössische Musik des 20. Jahrhunderts umfasste. 1985 sang sie beim Musikverein Essen unter der musikalischen Leitung von Heinz Wallberg das Altsolo in der Sinfonie Roméo et Juliette, op. 17 von Hector Berlioz.[14] Mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Beethoven-Chor Ludwigshafen sang sie 1987 in dem Oratorium Das Paradies und die Peri.[15] Im April 1990 sang sie mit dem Tonhalle-Orchester Zürich das Verdi-Requiem.[16]

1980 trat sie als Sängerin in der Fernsehshow Einer wird gewinnen auf. 1990 wurde ein Live-Mitschnitt der Oper Andrea Chénier aus der Alten Oper Frankfurt, in dem sie als „vokalkompetente Madelon herausragt“, auf CD veröffentlicht.[17]

Nach dem Ende ihrer Karriere war Linos intensiv als Gesangslehrerin und Gesangsprofessorin tätig, in den 1990er Jahren zunächst in Zürich und an der an der Royal Academy of Music in London in London, dann in Wien.

Linos war mit dem österreichischen Dramaturgen und Musikwissenschaftler Gerhard Persché verheiratet.

Antonie Schlegel

Transkriptionen Autographen in Moderne Notenschrift

Blockflöte

Musikstudium

Musikhochschule Franz Liszt – Prof. Myriam Eichberger

Musikhochschule Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Jerome Minis

Fonty’s Conservatorium Tilburg: early modal music – Rebecca Stewart und Maurice van Lieshout

Konzerte

Gründerin vom Ensemble schola stralsundensis

musikwissenschaftliches Forschungsstipendium vom Ministerium MV zu einer Stralsunder Musikhandschrift um 1585

Mitglied und Zusammenarbeit mit anderen Ensembles, Schwerpunkt Alte Musik wie z.B. Capella Thuringia, Consort Lachrimae Weimar, Aquil’AlterA

Dozententätigkeit

Musikschulen Jena und Weimar

Servais-Musikakademie Halle

künstlerische Leitung des Amateurensembles DeHoutblazers mit historischen Blasinstrumenten in Huizingen

Dozentin des Studio Alte Musik der jährlichen Musikwoche Staufen

Cosimo Strawiarski

Transkriptionen Autographen in moderne Notenschrift

Esther-Jo Steiner

Übersetzungen De/En

Die Kärntnerin arbeitet als Schnittmeisterin und Regis- seurin in Wien und Kärnten.
geboren Klagenfurt. Esther Jo Steiner ist für die "Film-Montage" bei REDAKTIONSBUERO OST zuständig. Sie arbeitet als freie Schnittmeis- terin, Englisch-Übersetzerin, Drehbuch-Beraterin und Regisseurin (u.a. für REDAKTIONSBUERO OST, ORF-Kärnten, Pubbles Film, KGP...) Sie ist Geschäftsführerin der Cinetop-Film und hat ein Film-/Drehbuchstudium in London absolviert. (Forschungsarbeit: Initationsprozesse rebellierender Mädchen im Film, mit den Schwerpunkten: Psychonanalyse und Feminis- mus). Abschluss mit PhD

Theresa Pewal

Fotografie (Ensemble)

Theresa Pewal wurde 1992 in Villach geboren und ist Fotografin und Musikerin.
Im Alter von sechs Jahren führt ihre Freude an Musik zu Blockflötenunterricht an der Musikschule Klagenfurt. In ihrer Zeit am Peraugymnasium Villach folgen Gesangsunterricht, Teilnahme am Chor, und regionale Auftritte mit verschiedenen Bands sowie solistisch als Singer/Songwriterin.
Zur selben Zeit entdeckt Theresa ihre Faszination für Fotografie. Portraits im Freundes- und Familienkreis sowie Natu- raufnahmen entstehen. Bereits 2008 wird eine ihrer Fotografien in einem Bayer-Prospekt veröffentlicht, 2010 folgt ihre erste Ausstellung im Jugendzentrum. Viele Blockflötenkonzerte und mehrfachen Auszeichnungen bei Prima La Musica führen 2011 nach Wien, wo Theresa Pewal bei Helge Stiegler und Rahel Stoellger Instrumental- und Gesangspädagogik Blockflöte studiert. Hier wächst ihre Liebe zur Alten Musik und sie bekommt die Möglichkeit, StudienkollegInnen zu portraitieren und somit ihre Leidenschaft für Künstlerportraits zu erkennen. 2014 folgt die Selbstständigkeit als Berufs- fotografin mit Fokus auf Hochzeitsfotografie und Künstlerportraits, 2016 beendet sie ihr Studium mit Auszeichnung und beginnt, an der Privatuniversität für Musik und Kunst bei Thomas List zu studieren.
Es folgen internationale Aufträge u.a. beim Gstaad Menuhin Festival in der Schweiz; in Norwegen, Großbritannien und Deutschland sowie Engagements im Wiener Musikverein und im Konzerthaus Wien.
Eineinhalb arbeitsintensive Jahre später beschließt Theresa eine Auszeit in Berlin zu nehmen und kehrt 2018 nach Wien zurück, wo sie ihrer Berufung als Künstler- und Konzertfotografin hauptberuflich nachgeht.
Ihr Herzensprojekt „Momente vom Freisein“ stellt sie im Dinzlschloss, Villach, aus und wird als Hausfotografin des Welleklaenge-Festivals in Lunz am See engagiert.
2019 wird Theresa Pewal mit dem „Bruno Gironcoli Förderpreis 2019“ der Stadt Villach ausgezeichnet, in dessen Rahmen eine weitere Ausstellung ihrer Werke stattfindet. 2020 beginnt die regelmäßige Kooperation mit dem Wie- ner Konzerthaus. Die Intimität in den Portraits von Theresa Pewal ist eine Dokumentation der Freiheit; das jedem Menschen innewohnende Freisein im Sein erzeugt Nähe und verbindet Musik und Fotografie, was die Essenz ihrer Lebensweise ausmacht.

[Photograph © Michelle Mock]

Team

"favola in musica. alte neue musik"

Wolfgang Mitterer

Komposition & Electronics

Wolfgang Mitterer wurde 1958 in Lienz, Osttirol, geboren und studierte in Graz, Wien und Stockholm Orgel, Komposition und Elektroakustik. Nach einem Stipendienaufenthalt in Rom 1988 spielte er in Bands wie Hirn mit Ei, Call Boys Inc., Pat Brothers, Dirty Tones und Matador sowie u. a. mit Linda Sharrock, Gunter Schneider, Wolfgang Reisinger, Klaus Dickbauer, Hōzan Yamamoto, Tscho Theissing und Tom Cora.
Wolfgang Mitterer zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Österreichs und hat sich als Spezialist für elektroakustische Musik etabliert. Seine Arbeit oszilliert zwischen Komposition und offener Form. Neben Musik für Orgel und Orchester, einem Klavierkonzert und der 2003 bei den Wiener Festwochen uraufgeführten Oper Massacre produziert er Soundinstallationen und war an gemeinschaftlichen Improvisationen mit diversen Gruppen beteiligt. Er tritt regelmäßig als Solist und in Ensembles bei internationalen Festivals auf.
Mitterers Œuvre umfasst Auftragswerke – u. a. für den steirischen herbst, Wien Modern, das Klangforum Wien (coloured noise, brachialsinfonie für 23 musiker und electronics, 2005), die Klangspuren Schwaz, das Wiener Konzerthaus, den ORF, den WDR und die SRG –, Musikaufträge für Theaterproduktionen, etwa für Sven-Eric Bechtolfs Richard II. (2009) am Thalia Theater Hamburg und Andrea Breths Inszenierungen von Bernard-Marie Koltès’ Quai West (2010) und Shakespeares Hamlet (2013) am Wiener Burgtheater.
2005 wurde Crushrooms (Libretto: Albert Ostermaier) am Theater Basel uraufgeführt, 2016 die Oper Marta (Libretto: Gerhild Steinbuch) an der Opéra de Lille. 2019 hatte der österreichische Spielfilm Die Kinder der Toten nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek und mit Mitterers Filmmusik im Rahmen der Berlinale Premiere und wurde mit einem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet.
Für sein Wirken als Musiker und Komponist erhielt Wolfgang Mitterer zahlreiche Preise, u. a. den Prix Ars Electronica, den Max-Brand-Preis, den Prix Futura Berlin, den Emil-Berlanda-Preis, den Preis der Stadt Wien für Musik, den Österreichischen Kunstpreis für Musik (2014) und den Österreichischen Filmpreis für die „Beste Musik“ für Untitled (Regie: Michael Glawogger/Monika Willis, 2018).
2018 war Mitterer für die Kompositionen und musikalische Leitung des “Jedermann” verantwortlich.
Als Lehrbeauftragter war Wolfgang Mitterer u. a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik tätig; zudem ist er Aufsichtsratsmitglied der austro mechana.

Maria Weiss

Mezzosopran & Künstlerische Leitung

Ihre Liebe zu Gesang und Alter Musik entdeckte die Mezzosopranistin bereits als Teenager. Zu ihren Ausbil- dungsstätten zählen u.a. das Staatliche Konservatorium in Florenz, die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und das Lee Strasberg Theatre & Film Institute in New York (Schauspiel). Heute singt sie mit Klangkörpern wie dem L’Orfeo Barockorchester, dem Ensemble Claudiana, dem Bach Consort Wien, spanische Literatur des Barock mit A Corte Musical oder Zeitgenössisches mit dem Klangforum Wien und hat sich mit ihrem, in den Kritiken als „schönen“, „klar timbrierten und makellos geführten“, „leichtfüßig“ schwebenden Mezzosopran „mit orgelnder Tiefe“ als herausragende Interpretin Alter Musik etabliert. Repertoireschwerpunkte der 5 Sprachen sprechenden Sängerin sind Alte und Zeitgenössische Musik, Bach, Mozart bis hin zu Offenbach, im Besonderen Erstaufführungen (vergessener) Werke. Die Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie Frank Castorf, Philippe Arlaud, Sigrid T’Hooft und musikalischen Partnern wie Michi Gaigg, Rubén Dubrovsky, Wolfgang Mitterer, Stefan Asbury, Domingo Hindoyan prägen ihren künstlerischen Weg. Sängerische Stationen sind u.a. Wiener Festwochen, Opernhaus Graz, Theater an der Rott (Dtl.), Konzerthaus Wien, trigonale, Bregenzer Festspielhaus oder Teatru Manoel (Malta). Im Juni 2019 gab die Mezzosopranistin ihr Debüt bei den Händel-Festspielen Halle mit der Oper „Atalanta“ in der Rolle der Irene.

Marko Frezzato

Fine Artist

Marco Frezzato studierte Violoncello bei Mario Brunello, Antonio Meneses und Amedeo Baldovino und Kammermusik beim Trio di Trieste und bei Maureen Jones an der Accademia Chigiana di Siena und an der Scuola di Musica di Fiesole. Schon früh begann er auf historischen Instrumenten zu spielen und vervollständigte seine Ausbildung am Barockcello bei Gaetano Nasillo und Christophe Coin an der Scuola Civica in Mailand, die er 2003 mit Auszeichnung abschloss. Seit 2002 ist er Erster Cellist des von Ottavio Dantone geleiteten Ensembles Accademia Bizantina. Marco Frezzato wirkte bei zahlreichen CD- und Rundfunkproduktionen mit und ist Gast bei vielen wichtigen Festivals in Europa und Amerika. Dabei arbeitete er mit Musikern, wie Christophe Coin, Andreas Scholl, Sandrine Piau, Emma Kirkby, Bernarda Fink, Roberta Invernizzi, Sonia Prina, Georg Nigel, Maria Christina Kiehr, Giovanni Antonini, Sergio Azzolini, Vittorio Ghielmi, Enrico Onofri, Guido Morini und u. a. den Ensembles Il Giardino Armonico, Ensemble Accordone, Ensemble Claudiana und Ars Musica Zürich zusammen. Außerdem ist er Mitglied des Alea Ensembles, das klassische und romantische Kammermusik auf historischen Instrumenten spielt.

Rosario Conte

Theorbe

Rosario Conte wurde 1966 in Taranto geboren. Seine musikalische Ausbildung begann er mit dem Studium von Geige und Gitarre und wandte sich später historischen Zupfinstrumenten und der historischen Aufführungspraxis zu. Er studierte Barockgitarre, Laute, Theorbe und Basso Continuo an der Musikhochschule „N. Piccinni“ in Bari und erhielt dort für seine Abschlüsse in den Fächern Gitarre und Laute jeweils die höchste Auszeichnung.

Von 2002 bis 2004 war er Student bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis (CH) und lebt seitdem in Basel.

Im Rahmen seiner intensiven Konzerttätigkeit als Solist und Continuo-Spieler hat er in vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern mitgewirkt, die auf das Spiel historischer Instrumente spezialisiert sind, wie dem Kammerorchester Basel, Accademia Bizantina, Balthasar-Neumann-Ensemble, Freiburger Barockorchester, Giardino Armonico, Barocchisti usw. und spielt regelmässig bei zahlreichen Festivals Alter Musik.

Rosario Conte arbeitet regelmässig mit der Mezzo-Sopranistin Cecilia Bartoli.

Rosario Conte hat bei verschiedenen namhaften Labels wie Deutsche Grammophon, Decca, Naxos, Carpe Diem und Sony Einspielungen veröffentlicht und für diverse Rundfunksender aufgenommen.

1607. ensemble für alte & neue musik

für die CD "favola in musica. alte neue musik"

Gyöngy Erödi

Barockcello

Die ungarische Cellistin, Bassgeigerin und Gambistin Gyöngy Erödi tritt regelmässig als Solo- und Continuospielerin in ganzem Europa und in den USA mit Ensembles wie der Dresdner Barockorchester, L’Arpa Festante, Concerto Köln, The English Concert, Gabrieli Consort, I Fagiolini, Merseburger Hofmusik, Concerto Palatino, Hofkapelle München, American Opera Theater, European Union Baroque Orchestra, Moderntimes_1800 Wien/Innsbruck, Seraphic Fire Miami, Orchestra of New Spain und der Dallas Bach Society auf. Sie wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen mit; u.a. bei Challenge Classics, Virgin Classics, OHMS Classics, Raumklang, der ORF und der Bayerischem Rundfunk. Sie musizierte bereits in den renommiertesten Konzertsaale wie Carnegie Hall New York, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Vienna, Salle Gaveau Paris, Waldstein Palace Prague, Grande Auditorio Lisboa, Spitalfields London, Alte Oper Frankfurt und der National Gallery Washington.
Frau Erödi erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise fur ihr continuo- und kammermusikalische Leistungen, u.a. beim York Early Music Festival, Musica Antiqua Vlaanderen Internationaler Wettbewerb fur Alte Musik Brugge, und sie wurde als „die beste Continuospielerin“ beim Internationalen Telemann Wettbewerb Magdeburg ernannt. Als vielseitige Musikerin von Anfang an, studierte Frau Erödi Chorleitung und Musiktheorie in Budapest an der Franz Liszt Musikhochschule, modernes Violoncello bei Prof. Annemarie Speermann, Barockcello beim Prof. Jaap ter Linden an der Musikhochschule Würzburg, und Musikwissenschaft und Gambe an der University of North Texas. Zwischen 2005-2010 lehrte sie an derselben Institut Barockcello und Kammermusik. Seit 2010 lebt sie wieder in Deutschland.

Antonio Martin Moreno

Werktexte | Welt-Ersteinspielungen S. Durón

(Granada, Spain, born 1948) Professor of music history, Director of the Department of Music History and Musicology, as well as course leader of the Máster de Patrimonio Musical (master’s programme for musical heritage) at the University of Granada. Antonio Martín Moreno has won the Premio Extraordinario de Doctorado, the Primer Premio Nacional de Investigación Musi- cal of the Ministry of Education and Science in Spain (1975) and Director of the Festival Internacional de y Danza de Granada (1984-1987) and Director of the Cursos Internacionales Manuel de Falla of the same festival (1985-1995). He is Corresponding Member of the Royal Academy of Fine Arts San Fernando (Mad- rid) and the Academy of Fine Arts Sant Jordi (Barcelona). As well as scientific articles about Spanish music and musicians, he has also written numerous books, in particular: El Padre Feijoo y las Ideologías Musicales del XVIII en España (1976) ; La Música del Barroco (1977); Monografía de Hilarión Eslava (1978); Sebastián Durón, José de Cañizares: Salir el Amor del Mundo, zarzuela en dos jornadas del siglo XVII (1979); Historia de la Música andaluza (1985); La Música en Granada (1993); La Música Española del Renacimiento (1999); Catálogo del Archivo de Música de la Catedral de Málaga (2003); Sebastián Durón – F. de Bances Candamo: El Imposible mayor en amor, le vence Amor (2005); La catedral de Granada y la Música (2005); Histo- ria de la Música Española: Siglo XVIII (1985); Sebastián Durón: Ópera deducida de la Guerra de los Gigantes (2007); Sebastián Durón (1660-1716) y la música de su tiempo (2011). His inte- rest in the Spanish composer Sebastián Durón dates back to the 1970s. At this time, Durón was mentioned only in critical references by the Benedictine monk Benito Jerónimo Feijoo y Montenegro (1676-1764) in his work „Teatro crítico universal o discursos vario en todo género de materias para desengaño de errores comunes“ (1726, vol. I, Discourse XIV ‚Música de los Templos’) as the person responsible for introducing the Italian style into Spanish sacred music.

Marko Deisinger

Werktexte | Welt-Ersteinspielungen Alter Musik

Nach seiner Matura am heutigen Ingeborg-Bachmann-Gymnasium studierte Marko Deisinger (*1971) an der Universität Klagenfurt Geschichte. Seine 2001 vorgelegte Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Zweiten Wiener Schule. Von 1995 bis 1999 erhielt er Unterricht am Kärntner Landeskonservatorium (Jazz- und klassisches Schlagwerk). Sein starkes Interesse an Musikgeschichte führte ihn 1999 an die Universität Wien, wo er Musikwissenschaft studierte. 2004 promovierte er mit einer Arbeit über den Wiener Hofkapellmeister Giuseppe Tricarico (1623–1697) und absolvierte während seines Dok- toratsstudiums den Lehrgang für Tonsatz nach Heinrich Schenker an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Nach dem Doktorat erhielt Deisinger zwei Forschungsstipendien des Bundesministeriums für Bildung, Wis- senschaft und Kultur am Historischen Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Seine zwischen 2005 und 2007 in Italien durchgeführten Studien knüpften an die Dissertation an und leisteten einen Beitrag zur Erforschung der musikkulturellen Beziehungen zwischen Italien und der Kaiserstadt Wien im Barock. Von 2007 bis 2010 war Deisinger wissenschaftlicher Mitarbeiter des von Univ.-Prof. Dr. Martin Eybl geleiteten Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1918–1925: kommentierte Edition” an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Daran anschließend folgte bis Ende 2013 seine Mitarbeit am Forschungsprojekt „Heinrich Schenker as Theorist, Teacher and Correspondent, 1925–1930”, das unter der Leitung von Prof. Dr. William Drabkin stand und seinen Sitz an der University of Southampton in England hatte. Von 2014 bis 2017 war Deisinger im Projekt „Heinrich Schenker, Tagebücher 1912–1914 und 1931–1935: kommentierte Edition” an der Wiener Musikuniversität involviert. Seit 2019 ist er dort Leiter des Projekts „Heinrich Schenker, Tagebücher 1915–1919: kommentierte Edition“.
Alle vier Projekte entstanden in Kooperation mit dem von Prof. em. Dr. Ian Bent koordinierten internationalen Editionsprojekt „Schenker Documents Online“ (SDO), im Rahmen dessen die von Deisinger transkribierten und kommentierten Tagebücher Schenkers 1912–1935 erscheinen (www.schenkerdocumentsonline.org). Deisinger war von 2010 bis 2016 Lehrbeauftragter für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstel- lende Kunst Wien und ist seit 2013 Dozent an den Wiener Volkshochschulen, wo er musikhistorische Vorträge hält und Kurse für Musiktheorie leitete. Eine rege wissenschaftliche Vortragstätigkeit führte ihn in mehrere österreichische Städte sowie nach Bozen, Middelburg, Detmold, Freiburg im Breisgau, Rom, Gallipoli, London, Nashville und New York. Deisinger ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte der Musik im Barock.

Alexander Moore

Werktexte | Musikwissenschaft

Alexander Moore wuchs in Wien auf und studierte nach der Matura Musikwis- senschaft, später wechselte er an die Musikuniversität ins Hauptfach klassis- che Gitarre und Klavier. 1998 war er Mitgründer des Senders Radio Klassik Stephansdom und dort in Folge als Musikredakteur und Moderator tätig.
Ab 2001 leitete er das Pressebüro des Opernhauses Graz und des Grazer Kinder- und Jugendtheaters «Next Lib- erty». Nach dem Studienabschluss 2006 und einer Kulturmanagement-Ausbildung am Institut für Kulturkonzepte folgte eine erste Theaterregie am Playhouse Derry in Nordirland. Danach arbeitete er am Brucknerhaus Linz und leitete dort unter anderem die Produktion der visualisierten Klangwolke «Six Tales of Time».
Von 2007 bis 2014 war Alexander Moore als Dramaturg für das Tonkünstler-Orchester und das Grafenegg Festi- val tätig. Er moderierte in dieser Funktion Konzerte, Einführungs- und Publikumsgespräche sowie die Sendung «Tonkünstler» auf Radio Niederösterreich. Weiters verfasste er zahlreiche Programmheftbeiträge, Magazinartikel, Texte für CD-Booklets und das Kapitel über das Musikleben im Bildband «Grafenegg. Klang trifft Kulisse», erschienen 2013 im Residenz Verlag.
Seit 2014: Managing Director von MusiConsulting
Geschäftsführung, Projektmanagement, Redaktion, Layout, Texte und Moderation u.a. für die Bamberger Symphoniker, Grafenegg Festival, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Kammermusikfestival Allegro Vivo, Festspielhaus St. Pölten, Wien Modern, Festival «Musik im Riesen», DaCapo Klassik, CD-Produktionen.

Moritz Schell

Fotografie Ensemble

Stephanie & Francis Lane | silent tapes

Musikvideo

Hinter silent tapes steht das Ehepaar Stephanie und Francis Lane. Sie haben ihre Leiden- schaft zur Kunst mit der für Philanthropie vereint, um das Leben von jenen Menschen positiv zu beeinflussen, die es am dringlichsten benötigen, und um ihnen durch ihre Kunst Hoffnung zu vermitteln.
Das Projekt „50 Kids 50 Cameras“, ein fünfwöchiger Foto-Workshop für Kinder der brasilianischen Favelas, wurde auf MTV Brasilien ausgestrahlt. Über die bisherige Arbeit von silent tapes ist weltweit in verschiedenen Zeitschriften und Nachrichtenmedien berichtet worden.
Das Ehepaar hat auch Musikvi- deos für verschiedene Künstler gedreht.
Im Herbst 2014 wird ihr erster Dokumentarfilm „50 Kids 50 Cameras“ erscheinen.

Jonas Niederstadt

Aufnahmeleitung, Tonmeister, Mastering

Jonas Niederstadt (*1981) ist Musiker, Dipl.-Tonmeister und Produzent. Er stu- dierte Musikwissenschaft in Oldenburg, Musikübertragung / Dipl.-Tonmeister in Detmold (mit den Instrumentalfächern Gitarre, Renaissance-Laute und Klavier) und Alte Musik (Lauteninstrumente) in Bremen.
2008 übernahm Jonas Niederstadt das CD-Label “Carpe Diem” von Thomas Gör- ne und ist hier für Geschäftsführung und kreative Gesamtleitung verantwortlich.
Daneben arbeitet er als freier Produzent und Tonmeister für verschiedene Künst- ler und Labels.
http://www.carpediem-records.de

elfenkleid | Sandra Thaler & Annette Prechtl

Kleider für Fotos | Caldara

wir - sandra thaler & annette prechtl - haben uns am wiener kolleg für mode- und bekleidungstechnik kennen gelernt und designen mittlerweile seit 20 jahren als team.

unseren ersten eigenen shop - mit ready to wear kollektionen - haben wir 2003 in der nähe des wiener naschmarktes eröffnet. die entscheidung brautkleidkollektionen zu entwerfen hat auf wunderbare weise zu uns gefunden. als immer mehr frauen mit dem wunsch gekommen sind, ein schlichtes & gleichzeitig modernes, leichtes & romantisches hochzeitskleid bei uns zu finden, haben wir 2009 den beschluss gefasst unsere erste brautkleidkollektion zu entwerfen. diese hat einen so großen anklang gefunden, dass wir seither sowohl ready to wear als auch braut- und abendkleiderkollektionen anbieten.
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unsere brautkleider werden aus hochwertigen, natürlichen materialien und exklusivsten, handgefertigten spitzen aus frankreich und england gefertigt. aufgrund unseres hohen anspruchs an die passform und qualität unserer kleider wird jedes unserer modelle mit viel liebe zum detail von unseren schneidermeisterinnen genäht. wir bieten unsere brautkollektion in drei service- und preiskategorien an, um eine nachhaltige anfertigung zu fairen löhnen und arbeitsbedingung in mitteleuropa zu ermöglichen.

James Pearson

Musikalische Beratung & Coach

Professor James E. Pearson wurde in Minneapolis (U.S.A.)geboren. Studium an der Columbia University, New York, sowie an der Royal College of Music (London) und London Opera Centre. Seit 1974 an verschiedene Opernhäuser als Solorepetitor tätig, darunter Frankfurt am Main, Theatre de la Monnaie (Brüssel) und, seit 1993, Wiener Staatsoper. Parallel dazu Tätigkeit als Liedbegleiter mit mehreren Konzerte in In- und Ausland. Im März 2015 wurde James E. Pearson von der Österreichischen Regierung mit dem Titel Professor ausgezeichnet.

Glenys Linos

Musikalische Beratung & Vocal Coach

Glenys Linos, Tochter eines Engländers und einer Griechin, wurde als Glenys Birch in Kairo geboren. Sie wuchs in Großbritannien auf, wo sie auch die Schule besuchte. Linos absolvierte ein Musikstudium am Konservatorium von Athen; zunächst lernte sie Querflöte, wechselte jedoch dann zum Gesang. Gesangsunterricht erhielt sie von der berühmten Opernsängerin Elvira de Hidalgo in Mailand; später ließ sie sich stimmtechnisch von Dennis Hall in Bern beraten. Bis 1974 trat sie unter dem Namen Glenys Loulis auf. Linos sang zunächst in Deutschland. Sie hatte Festengagements am Stadttheater Mainz (1968–1969), am Stadttheater Ulm (1969–1973) und am Staatstheater Wiesbaden (1973–1977). Seit 1977 trat Linos regelmäßig am Opernhaus Zürich auf. Bis 1982 war sie dort festes Ensemblemitglied; danach war sie mit einem festen Gastvertrag weiterhin an das Haus gebunden.

In Zürich sang sie unter anderem die Messagera in L’Orfeo (1978; Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt, Inszenierung: Jean-Pierre Ponnelle), die Gräfin Geschwitz in Lulu (1979; in der Schweizer Erstaufführung der von Friedrich Cerha ergänzten Fassung, Regie: Götz Friedrich), die Charlotte in Werther[1] (1979, gemeinsam mit Peter Dvorsky), die Brangäne[2] in Tristan und Isolde (1980, Premiere: Juni 1980 im Rahmen der Internationalen Juni-Festwochen), die Giulietta in Hoffmanns Erzählungen (Premiere: September 1980, Regie: Hans Neugebauer, mit Alfredo Kraus als Partner) und die Titelrolle in Penthesilea (1984/1985). Die Gräfin Geschwitz sang sie „mit sattem Mezzosopran“ auch in der Zürcher Lulu-Wiederaufnahme in der Spielzeit 1980/81 (ab Mai 1981).[3] Im April 1981 war sie am Opernhaus Zürich die „stimmschöne“ Brangäne in Wagners Musikdrama Tristan und Isolde, als Partnerin von Janis Martin, die in dieser Vorstellung ihr Rollendebüt als Isolde gab.[4]

In Zürich trat sie in mehreren Spielzeiten auch als Bizets „Carmen“ auf (in Jean-Pierre Ponnelles Inszenierung). Diese Partie sang sie im Verlaufe ihrer Karriere über 200 Mal an verschiedenen Bühnen, darunter auch an der Opéra de Paris in einer Aufführungsserie im Palais des Sports, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, in Bern, Cardiff sowie an weiteren französischen Häusern wie Toulouse (unter Michel Plasson), Nancy (unter Marc Soustrot), Orléans und mit dem Ensemble der Pariser Oper (unter Pierre Dervaux, mit Guy Chauvet als José) in einer speziellen Aufführung in der Stierkampfarena von Bayonne.

1971 trat sie bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Schwertleite in der Oper Die Walküre auf. 1978 sang sie bei den Münchner Opernfestspielen die Amme in der Oper Die Frau ohne Schatten.[5] 1979 gastierte sie am Staatstheater Wiesbaden als Adriano in Richard Wagners Frühwerk Rienzi.[6] In der Spielzeit 1981/82 trat sie am Stadttheater Bern als Santuzza in einer Neuinszenierung von Cavalleria rusticana auf. 1982 trat sie beim Maggio Musicale Fiorentino in Ken Russells Inszenierung von Strawinskys Rake's Progress auf; im Dezember desselben Jahres sang sie in zwei konzertanten Aufführungen im Casino-Saal Bern „mit beachtlichem Stimmpotential“ die Brangäne in Wagners Musikdrama Tristan und Isolde.[7] Von 1984 bis 1986 sang sie bei den Salzburger Festspielen die Mutterrolle der Storge in einer szenischen Umsetzung des Oratoriums Jephtha.[8] 1985 trat sie an der Opéra National de Paris als Laura in der Oper Der steinerne Gast von Alexander Sergejewitsch Dargomyschski auf.[9] 1986 übernahm sie an der Mailänder Scala mit großem Erfolg die Geneviève in der Oper Pelléas et Mélisande.[10] Von diesen Aufführungen unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado existiert auch ein Live-Mitschnitt, der später auf CD veröffentlicht wurde.[11] In der Spielzeit 1987/88 gastierte sie am Theater Basel als Mrs. Quickly in Falstaff. In der Spielzeit 1988/89 übernahm sie am Opernhaus Zürich die Rolle der Auntie in einer Neuinszenierung der Oper Peter Grimes; diese Rolle sang sie auch in der Wiederaufnahme in der Spielzeit 1989/90 (ab September 1989).

Sie trat auch an der Royal Opera Covent Garden in London (Februar 1981 als Gräfin Geschwitz in Lulu), am Opernhaus von Monte Carlo (1981 als Annina in Der Rosenkavalier, 1984 als Charlotte), an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich (1982/83), am Opernhaus von Nizza (1984 als Preziosilla in Die Macht des Schicksals), an der Vlaamse Opera in Gent und Antwerpen (1984 als Santuzza in Cavalleria rusticana), in Lausanne (1986 als Zauberin in Dido and Aeneas), an der Oper Rom (November 1986 als Irmengarda in der Spontini-Oper Agnese di Hohenstaufen), am Teatro Comunale in Bologna (1987 als Clairon in Capriccio) und am Teatro Nuovo in Spoleto (1989 als Klytämnestra in Elektra).[12]

In der Spielzeit 1990/91 sang sie, „voluminös auftrumpfend“, am Opernhaus Frankfurt die Rolle der Witwe Leokadja Begbick in einer Neuinszenierung von Kurt Weills Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.[13] 1992 nahm sie in dieser Rolle auch ihren Abschied von der Opernbühne.

Linos trat als Konzertsängerin mit einem breitgefächerten Repertoire hervor, das von der Barockmusik bis zu Gustav Mahler (Das Lied von der Erde) reichte und die zeitgenössische Musik des 20. Jahrhunderts umfasste. 1985 sang sie beim Musikverein Essen unter der musikalischen Leitung von Heinz Wallberg das Altsolo in der Sinfonie Roméo et Juliette, op. 17 von Hector Berlioz.[14] Mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Beethoven-Chor Ludwigshafen sang sie 1987 in dem Oratorium Das Paradies und die Peri.[15] Im April 1990 sang sie mit dem Tonhalle-Orchester Zürich das Verdi-Requiem.[16]

1980 trat sie als Sängerin in der Fernsehshow Einer wird gewinnen auf. 1990 wurde ein Live-Mitschnitt der Oper Andrea Chénier aus der Alten Oper Frankfurt, in dem sie als „vokalkompetente Madelon herausragt“, auf CD veröffentlicht.[17]

Nach dem Ende ihrer Karriere war Linos intensiv als Gesangslehrerin und Gesangsprofessorin tätig, in den 1990er Jahren zunächst in Zürich und an der an der Royal Academy of Music in London in London, dann in Wien.

Linos war mit dem österreichischen Dramaturgen und Musikwissenschaftler Gerhard Persché verheiratet.

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Iris Blumauer

Presse

Iris Blumauer studierte Soziologie mit Fächerkombination aus Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Erstellung des Catalogue raisonné zu Arnold Schönbergs bildnerischem Werk und museumspädagogische Betreuung von Ausstellungen am Arnold Schönberg Center. Seit mehr als 20 Jahren im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, u. a. für das Arnold Schönberg Center, die Jeunesse – Musikalische Jugend Österreichs, das interkulturelle Autorentheaterprojekt WIENER WORTSTAETTEN (gemeinsam mit Marie-Therese Rudolph), die donauFESTWOCHEN im Strudengau und das L’Orfeo Barockorchester – Michi Gaigg.
Für das ehrenamtliche Engagement des Historischen Vereins der Stadt Grein und dessen Oral History Forschungsprojekte zur regionalen Zeitgeschichte wurde sie 2005 mit dem Bundes-Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.

[Photographs © Reinhard Winkler]