milleseicentosette

ensemble für alte und neue musik

Es gibt Dreh- und Angelpunkte in der Geschichte, von denen aus zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort das Ereignis
gleich der Nadel eines Zirkels ins Papier schlägt und einen großen Kreis zieht.

 Ein solcher Dreh- und Angelpunkt ist der 24. Februar 1607.

 Als 1607 in dem Sala dei Fiumi des Palazzo Ducale zu Mantua Monteverdis „L’Orfeo“ erklang, wurde Musikgeschichte geschrieben.
Gleich einem in das richtige Schloss passendem Schlüssel,  hat dieses Werk Türen und Tore zu neuen Musikwelten eröffnet.

 In diesem Werk vervollkommnet sich das damals Althergebrachte, die ‚prima practica’ und das Moderne, die ‚seconda practica’.

Tradition und ‚Revolution’ sind in einem historischen Schlüsselmoment vereint.

Der Tanz um Alt und Neu, Tradition und Erneuerung, Fragen ohne Antworten geben zu müssen, sondern um kreative Prozesse einzuleiten, gleich einem Orfeo singend und musizierend auf Reisen zu gehen – den Weg als Ziel und nicht auf einen linearen Endpunkt zusteuernd – all dies sind Eckpunkte von
“milleseicentosette. ensemble für alte und neue musik”.

 
 
 
 
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Gegründet

von Maria Weiss musiziert das Ensemble auf Originalinstrumenten für das Projekt „Favola in Musica. Alte Neue Musik“. 

Gebildet

von den langjährigen, musikalischen Kollegen Marco Frezzato (Cello),  Rosario Conte (Theorbe) und Maria Weiss (Mezzosopran). Bei unserem ersten Konzert und CD Aufnahmen im November 2013 hatten wir die Freude mit Gyöngy Erödi (Cello) zu musizieren.  

Intention

Auf höchstem musikalischen Niveau die existentiellen Schichten von Werken auf der Suche nach einer eigenen musikalischen Sprache erkunden. 

Ensemble Mitglieder

Maria Weiss, Mezzosopran
Marco Frezzato, Cello
Gyöngy Erödi, Cello
Rosario Conte, Theorbe

Fotografie im Header (Ausschnitt Hochaltar Kirche am Magdalensberg) © Maria Weiss

Fotos Ensemble:
Fotografien Maria Weiss, Gyöngy Erödi, Rosario Conte © Moritz Schell
Fotografie Marco Frezzato © Giulia Papetti