favola in musica. alte neue musik
Ein spartenübergreifendes Musikprojekt

 

ALT = NEU = ZEITLOS
Eine Hälfte der CD besteht aus ALTER Musik (Renaissance- und Barockmusik), die andere Hälfte aus „NEUER„, zeitgenössischer Musik. In der ersten Hälfte „Alter Musik“ werden auch „NEUE“ Stücke alter Musik interpretiert werden: Ersteinspielungen, ausgegraben aus italienischen und spanischen Archiven.

Claudio Monteverdi (Gemälde: Bernardo Strozzi) | Titelblatt des Erstdruckes von „L’Orfeo“ | Magdalenskirche: Foto © Maria Weiss | Beispiel für CD Hardcover Digibook (Vorderseite): Foto von dem CD Hardcover Digibook von Montserrat Figueras „Lux Feminae“ erschienen bei Alia Vox

 

Im zweiten Teil der CD, speziell für dieses Projekt komponiert, verfasst ein zeitgenössischer Komponist – inspiriert von ALTEN Meistern Stücke – für die Besetzung dieser CD: Mezzosopran und ein Ensemble mit Originalinstrumenten.

 Shooting-Ort im Wald verstecktes Schloss | Shootingort und Inspirationen für die NEUE Musik – verfallene gotische Kapelle (beide Fotos:© Maria Weiss) |
Hip-Hopper Ästhetik: auf Altem entsteht Neues (Foto Hip Hopper mit Graffiti © Konzerthaus Wien | Foto Graffiti auf Backstein © www.berliner-toechter.de)

 

DAS WORT
„Favola in Musica“ (dt.: „Märchen in Musik“) ist der Untertitel zu Claudio Monteverdi’s „L’Orfeo“ – der weltweit ersten, zur Gänze erhaltenen Oper. Sie revolutionierte die Musikwelt indem von nun das WORT die Musik führte, nicht die Melodie. Aufgrund dieses WORT-Bezuges wird eine Hip-Hop-Nummer eines namhaften Rappers als Bonus-Nummer den Abschluss dieser CD bilden: das Wort regiert die Musik.

Auf dieser musikalischen und bildhaften Reise sollen Gegensätze verbunden und Gemeinsames gefunden werden:
das Neue im Alten und das Alte im Neuen soll entdeckt werden.

 FAVOLA = MÄRCHEN
Diese „Reise“ erzählt den ZuhörerInnen Geschichten, Märchen im archetypischen Sinne.
Hören und Sehen von Musik und Musikvideo, Fotografien und Bildern des buchartig gestalteten Booklets (CD Hardcover Digibook) gestalten sich als ein besonderes Erlebnis, das vom Alltag in eine märchenhafte Welt entführt, welche in dieser Weise selten geboten wird:

Inspirationen ästhetische Sprache ALTE Musik

S. Botticelli: Primavera (Der Frühling) (1478) | B. Veneto: angebl. Porträt von Lucrezia Borgia | Ausschnitt aus „Primavera| Preraphaelit J. E. Millais: Ophelia (1851/52)

 Die bildhafte Ästhetik für den ersten Teil ALTER Musik ist vom Stile Botticellis und den Preraphaeliten geprägt.

Sie wird sich in den Bildern des Booklets, aufgenommen in einem Schloss mitten im Wald und dessen Garten in Kärnten, widerspiegeln.

Wolfgang Mitterer (Komposition) Foto © Gert Mosettig |  Rosario Conte (Laute) | Marco Frezzato (Cello) Foto ©  Nicola Dal Maso | Ribaltaluce | Maria Weiss (Mezzosopran) Foto © Stefan Schweiger

 Der zweite Teil mit zeitgenössischer Musik wird das Neue zeigen, das aus Altem erwächst:
in Hip-Hopper Ästhetik gehalten mit Grafitti-Schriftzügen auf den Mauern einer verfallenen gotischen Kapelle.

Partner sind die italienischen Barockmusiker Rosario Conte (Theorbe), Marco Frezatto (Cello) sowie einer der innovativsten und bekanntesten Komponisten aus Österreich, Wolfgang Mitterer.

 

Alte Musik

Musik  der alten Meister aus Renaissance und Barock, die Unvergängliches geschaffen haben.

Alte „NEUE“ Musik

Welt-Ersteinpielungen Alter Musik auf CD und Welt Erstaufführungen im Konzert – ausgegraben aus italienischen und spanischen Archiven.

Neue „Alte“ Musik

Zeitgenössische Musik, inspiriert von alten Meistern – speziell für dieses Projekt komponiert

Modernes: Hip Hop

„Das Wort regiert die Musik“ –  dieser musikalische Leitsatz von Claudio Monteverdi wird von dem Rapper Mista Wisdom (Thomas Wisser) und der Sängerin Maria Weiss in der Hip Hop-Bonusnummer interpretiert.

Fotografie | Illustration | Grafik | Text

Märchenhafte Fotos, u.a. aufgenommen in den Wäldern Kärntens und Illustrationen bebildern das buchartig gestaltete Booklet. Spannende und leicht leserliche Texte, im Stile von Egon Friedell’s „Kulturgeschichte der Neuzeit“, erzählen von den Musikstücken.

Kurzfilm/Musikvideo

Ein Kurzfilm/Musikvideo, aufgenommen in Kärnten

 

„The responsibility of the artist is not to give answers. It is to ask questions“
Robert Wilson

Kann ALTES gleichzeitig modern oder ‚NEU’ und Zeitgenössisches in ‚ALTEM’ verwurzelt sein?

Ist es nicht ein Zeichen ‚zeitloser Kunst’ im umfassenden Sinne, dass sie ihre Aktualität beibehält und sich durch ihre schier unerschöpfliche Vielschichtigkeit InterpretInnen, HörerInnen, LeserInnen, BetrachterInnen durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder neue Ebenen erschließen können?

Wie groß ist die Divergenz zwischen den sich in Opposition gegenüberstehenden Gegensätzen? Stehen sie sich in Wahrheit nicht näher als wir denken?

Was passiert, wenn sie sich begegnen, überschneiden wie zwei Kreise?

“Favola in Musica. Alte Neue Musik” ist ein CD- und Konzertprojekt, um dies auf kreative Weise zu erforschen:
 Gegensätze wie ALTE und NEUE Musik verbinden sich, der Versuch etwas ‚Zeitloses’ zu kreieren, situiert zwischen Raum und Zeit, Tradition und Moderne.

Mehr als nur Kulisse, sondern als ge- und erlebter Raum erschließen sich dabei verborgene, magische und energetische Orte in Kärnten und sind mit Musik, Wort und Bild in dieses Projekt verwoben.

 

Favola in Musica. Alte Neue Musik

Alte Musik

60%

Welt-Ersteinspielungen

30%

Neue Musik

40%

Hip

20%

Fotografie- Illustration-Kurzfilm

70%

Feedback zu Teammitgliedern von anderen Produktionen:

Die begnadete Sing-Schauspielerin Maria Weiss, als ausgezeichnete, machtgierige Gismonda, gewann im Laufe des Abends immer mehr an Intensität und brannte sich mit der zutiefst bewegenden Klage um ihren Sohn unvergesslich in die Herzen des Publikums.

KRITISCHES JOURNAL DER ALTEN MUSIK | F. Szabo

Johann Sebastian Bach und Wolfgang Mitterer - ein ungleiches Paar, möchte man meinen. Was den berühmten Barockmeister mit dem Zeitgenossen verbindet, ist aber nicht nur die Vorliebe für Tasten und die Tripelfunktion als Komponist, Interpret und Improvisator, sondern auch der Mut, Neues zu wagen

Kölner Stadtanzeiger

Rosario Conte ist ein ausgewiesener Gitarrist, der in vielen Barockensembles mit- und vor allem auch als Solist wirkt. Er huldigt dieser Musik mit unaufdringlicher Virtuosität und singendem Klang

(Peter Hofmann zur Solo CD Une larme, Carpe diem)

Maria Weiss steigert sich als in Liebesnöte gebrachter Júpiter zu träumerisch-schönen Schmerzenstönen

(Die Presse)

...spielt Conte die komplex mäandernden Stimmgeflechte und kunstvoll improvisatorischen Linien der Kompositionen glasklar, filigran und doch mit viel Wärme und Gefühl, feinste Verzierungen und Schwingungen sind hörbar, kleinste harmonische Farbreize werden deutlich.

(Eckhard Weber zur Solo Cd Alessandro & Leonardo Maria Piccinini: Works for Archlute, Carpe Diem)

Mitterer? Ein Vertreter jener seltenen Spezies der flexiblen Musikköpfe und ein Bewohner höchst unterschiedlicher Klangplaneten

(Der Standard Wien)

Die Kärntner Mezzosopranistin Maria Weiss imponierte (...) als sängerisches und darstellerisches Gesamtkunstwerk (...) Das sitzt jede Geste und jeder Blick, die Stimme ist prachtvoll, die Dauerspannung der Bühnenpräsenz atemberaubend.

(KRITISCHES JOURNAL DER ALTEN MUSIK | F. Szabo)
15
Beteiligte KünstlerInnen
03
Neue Kompositionen | Uraufführungen
03
Welt Ersteinspielungen
01
Kurzfilm|Musikvideo

Unsere Kooperationspartner

Das ist unser Team.

„favola in musica. alte neue musik“ ist ein Projekt von Maria Weiss:
Entstanden aus der Vision nicht nur zu reproduzieren, sondern kreativ und dabei authentisch zu sein,
um etwas Neues zu schaffen, das bleibt.

 

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BERICHT

 

Fotografie im Header (Hochaltar Kirche am Magdalensberg) © Paul Weissbacher
Fotografie im Testimonial Slider © Moritz Schell

Team Fotos:
Fotografien Maria Weiss, Rosario Conte, Gyöngy Erödi © Moritz Schell
Fotografie Marco Frezzato ©  Giulia Papetti
Fotografie Wolfgang Mitterer © Gert Mosettig
Fotografie Jonas Niederstadt © Maria Weiss
Fotografie Thomas Wisser  © TAG/Anna Stöcher

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